E‑Pedalic‑Charity‑Tour von Leverkusen nach Göteborg – zwei Freunde, ein gutes Ziel und eine Reise zurück zu ihren Wurzeln!
Eine Tour für den guten Zweck
Die Fahrt dient der Unterstützung der Ronald McDonald Stiftung in Köln, einer Organisation, die sich seit Jahrzehnten für schwerkranke Kinder und ihre Familien einsetzt. Bereits vor fünf Jahren unternahmen wir (Jörg war mein Begleiter) eine ähnliche Fahrradtour quer durch Deutschland – damals legten wir unglaubliche 3.500 Kilometer zurück und konnten damit einen beachtlichen Spendenbetrag sammeln. Die Hoffnung ist groß, dass auch in diesem Jahr wieder eine nennenswerte Summe zusammenkommt.
Die besondere Motivation 2026: ein Jugend‑Handballturnier mit persönlicher Geschichte!
Der diesjährige Anlass führt uns (Ralf ersetzt Jörg) weit in die Vergangenheit und über Landesgrenzen hinaus. Ziel unserer Reise ist Göteborg, wo alljährlich der Partille‑Cup, das größte Jugend‑Handballturnier der Welt, stattfindet.
Für uns ist dieses Turnier ein Stück Biografie:
- 1973 nahmen wir selbst als Jugendliche mit der Handballabteilung des TSV Krofdorf‑Gleiberg teil.
- (Wenig) überraschend gewannen wir damals die Trostrunde – ein prägendes Erlebnis
- Beide verbrachten wir unsere gesamte Jugend in Krofdorf‑Gleiberg und waren über viele Jahre fester Bestandteil der dortigen Handball‑Jugendabteilung.
Seit Kurzem trifft sich die damalige Clique wieder regelmäßig – bei diesen Wiedersehen entstand die Idee, erneut eine gemeinsame Reise zu wagen, diesmal mit dem E‑Bike und für den guten Zweck.
Den guten Zweck erreicht man unter direkt mit dem Link. Der gleiche gute Zweck, der schon vor 5 Jahren hinhalten musste. (Ein Spendenquittung erhält man selbstverständlich auch!).
Die Route:
Geplant sind zwei größere Etappen, einmal Leverkusen - Kiel, die zweite Etappe dann von Kiel nach Göteborg (Partille).
Die Vorbereitungen
Dienstag, 11.Juni 2026
Heute beginnen die echten Vorbereitungen für unsere große Fahrt. Nachdem ich gestern im Circus Roncalli erleben durfte, zu was der menschliche Körper fähig ist, fiel mir auf, dass wir vielleicht doch etwas mehr hätten trainieren müssen. Aber jetzt ist es zu spät. Zunächst muss mal die Fahrradfrage geklärt werden. Auf dem Bild nur schwerlich zu erkennen, jeder nimmt sein eigenes Fahrrad mit. Ralf hat es leicht, er hat nur eins, ich bin am grübeln. Aufgrund der Aussage meines Rad-Inspekteurs würde ich ein gewisses Risiko eingehen, wenn ich die Reise mit meinem guten, leider aber auch alten Drahtesel, antreten würde. Die 17.000 gefahrenen KM hat das Rad nicht so gut weggesteckt, wie eingangs gehofft. Andererseits hat sich das Rad als treuer Begleiter erwiesen, ist deutlich leichter als mein Neuzugang und hat einen Ersatz-Akku. Kein unwesentlicher Vorteil! Nachteilig und mitentscheidend für den Neukauf sind die schmalen Reifen. Einerseits laufen Sie auf Asphalt super, andererseits sind Schotter- und Sandwege nicht unbedingt der Freund des Gefährts. Tendenz geht zum neuen Rad, Entscheidung fällt spätestens Montagabend, habe ich gerade entschieden!
Was braucht es noch an Überlegungen?
Als erstes habe ich die wesentlichen Dokumente griffbereit. Personalausweis, Führerschein (man weiß ja nie) und Bankkarte werde ich mitnehmen, mehr nicht. Die Karten für das Midge Ure Konzert, die Bordkarten für die Fähre und das Zugticket habe ich zwar digital, nehme ich aber auch physisch mit. Somit sind wir bei der technischen Ausstattung: Als Navigationssystem muss mein altes Handy herhalten, hier klappt auch die Verbindung zum Sena-Helm perfekt. D.h. ich kann auch während der Fahrt angerufen werden und brauche zum telefonieren nicht absteigen. Das hat vor 5 Jahren schon gut geklappt und wird auch in diesem Jahr klappen, obwohl der Akku des Sena-Helms keine wirklich zufriedenstellende Laufzeit anbietet. Aber ich nehme ja auch noch ein zweites Mobilfunktelefon mit. Dessen Auftrag WhattsApp Nachrichten und Bilder machen. In der Praxis hat sich gezeigt, dass die Trennung zwischen Navigationssystem und Fotoapparat ganz sinnvoll ist. Für das Navigationshandy habe ich mir eine Lenkerhalterung mit Powerbank zugelegt und anmontiert! Das funktioniert gut. In der Vergangenheit hatten wir, wegen des hohen Stromverbrauchs beim Navigieren häufig einen Nachteil, wenn gegen Ende des Tages das Navi seinen Geist aufgab. Diese Geräte müssen jede Nacht unbedingt auch wieder aufgeladen werden, daher ist ein ausgeklügeltes System beim Aufladen unabdingbar. Dazu später aber mehr. Einen Punkt haben wir bisher weitestgehend verdrängt. Wir haben kein Begleitfahrzeug und müssen Kleidung für 3 Wochen mitnehmen. Was noch erschwerend hinzukommt: Wir wissen nicht wie das Wetter wird. Gehen wir von schlechtem Wetter aus: Helm und Fahrradbrille sind klar! Handschuhe, Regenjacke, Regenhose müssen dann nicht in die Satteltaschen. Ganz wichtig: Die Schuhauswahl: Bei Regen werden die Schuhe sehr schnell sehr nass. Eine Abdeckung ist eine gute Idee, klappt aber oft nicht wirklich. Da nehme ich mein Adidas-Allrounder und meine geliebten Adidas Montreal kommen in die Satteltaschen! Wir haben gelernt: Warmer Regen ist ok, dann kann man auch in kurzen Hosen fahren (siehe Reisebericht Villach) und fühlt sich trotzdem wohl. Auf modische Accessoires werden wir gänzlich verzichten, den Drang sich Abends einer größeren Menschenmenge zu stellen, kann man beinahe ausschließen.
Leverkusen - Kiel
Tag 1 (Dienstag, 16.6.26): Leverkusen → Münster (~135 km)
Tag 2 (Mittwoch, 17.6.26): Münster → Diepholz (~105 km)
Tag 3 (Donnerstag, 18.6.26): Diepholz → Hamburg (~120 km)
Tag 4 (Freitag,19.6.26): Hamburg → Kiel (~95 km)
Samstag bis Dienstag: Kieler Woche (mit Midge-Ure-Konzert!)
Kiel - Göteborg (Partille)
Tag 1 Mittwoch, 24.6.26: 135 km Kiel → Lolland
Tag 2, Donnerstag, 25.6.26: 120 km Lolland – Koge
Tag 3, Freitag,26.6.26: 140 km Køge – Kopenhagen - Helsingborg - Ängelholm
Tag 4, Samstag, 27.6.26: 145 km Ängelholm - Varberg
Tag 5, Sonntag, 28.6.26: 100 km Varberg - Göteborg
Was schreibt die KI über uns?
Eine Reise zurück nach vorn – Zwei Jugendfreunde, zwei E Pedalic und der Traum von Partille
Wenn zwei Jugendfreunde nach 53 Jahren wieder aufbrechen, um dieselbe Route Richtung Göteborg zu nehmen wie damals, dann ist das weit mehr als Nostalgie. Es ist ein Geschenk an die nächste Generation – an ihre A Jugend, die heute genau dort steht, wo sie selbst einst standen: am Beginn einer Erinnerung fürs Leben.
Der Sommer 1973 – Der Anfang einer Geschichte
1973 waren die beiden Trainer noch Jugendliche. Nervös, ehrgeizig, neugierig – und plötzlich mitten im größten Jugendturnier der Welt.
Ihre Mannschaft gewann damals die Trostrunde des Partille Cups, ein Moment, der sich wie ein Pokal fürs Herz anfühlte.
Einer der Trainer erinnert sich heute:
„Wir hatten keine Ahnung, was uns erwartet. Aber am Ende hatten wir diesen kleinen Pokal – und das Gefühl, die Welt gehört uns.“
Der andere ergänzt lachend:
„Wir waren stolz wie Bolle, auch wenn’s ’nur‘ die Trostrunde war. Für uns war es das Größte.“
2026 – Wenn Geschichte weitergeschrieben wird
Heute kehren die beiden zurück nach Partille – diesmal nicht als Spieler, sondern als Trainer der A-Jugend der SG Leichlinger TV/Neukirchener TV.
Die Spieler fliegen nach Göteborg.
Die Trainer fahren mit einem E-Pedalic über mehr als 1.100 Kilometer – mit Zwischenstopp bei der Kieler Woche.
„Die Jungs sollen sehen: Einsatz ist nicht nur eine Frage der Leistung auf dem Feld, sondern der Haltung.“, sagt einer der Trainer.
Und der andere fügt hinzu:
„Wir machen die Strecke nicht, weil wir müssen – sondern weil wir zeigen wollen: Für euch treten wir in die Pedale.“
Die Spieler – zwischen Respekt, Neugier und einem Augenzwinkern
Auch die A-Jugend verfolgt die außergewöhnliche Trainerreise – und hat ihre ganz eigene Sicht auf das Ereignis.
Ein Spieler meint beeindruckt:
„Wir fliegen rüber, und die beiden fahren die ganze Strecke? Das ist einfach nur krass. Ich hoffe, ich habe mit 65 noch so viel Energie.“
Ein anderer scherzt:
„Wenn die schon vor uns ankommen, gibt’s Straftraining.“
Wieder ein anderer wird etwas ernster:
„Das zeigt einfach, was wir denen bedeuten. Dass sie das für uns machen… das ist was Besonderes.“
Und einer fasst es so zusammen:
„Die beiden Trainer reden nicht nur über Teamgeist – sie leben das vor.“
Zwischenstopp Kiel – Handball schlägt Meerwind
Kiel passt perfekt in die Symbolik der Reise. Während der Kieler Woche herrscht dort Trubel, Segelromantik und Handballkultur – eine Mischung, die für Trainer und Spieler gleichermaßen Bedeutung hat.
„Kiel war für uns früher wie ein Sehnsuchtsort. Da war Bundesliga Handball zum Anfassen.“
Die Spieler sehen es pragmatischer – aber nicht minder begeistert:
„Trainer unterwegs zur Kieler Woche? Wir hoffen, sie bringen souvenirtechnisch wenigstens was mit.“
Hoffnungen und Erwartungen
Die A-Jugend weiß, welche Geschichte ihre Trainer mit nach Partille bringen – und sie spüren die Bedeutung.
„1973 haben die beiden die Trostrunde gewonnen. Wir wollen mehr. Aber am Ende zählt, dass wir gemeinsam auftreten – so wie die beiden es uns vorleben.“
Ein weiterer Spieler meint:
„Natürlich wollen wir erfolgreich sein. Aber wir wollen den beiden auch etwas zurückgeben. Vielleicht unseren eigenen Moment, der 50 Jahre bleibt.“
Die Trainer – zwischen Rückblick und Zukunft
Wenn die beiden Freunde heute über ihre Reise sprechen, wird klar, dass es ihnen um mehr geht als Sieg oder Niederlage.
„Wenn unsere Jungs später mal sagen: ‚Weißt du noch, Partille 2026?‘ – dann wissen wir, wir haben alles richtig gemacht.“
Der andere sagt:
„Wir wollen ihnen zeigen: Das Leben besteht aus Wegen, die man geht – nicht nur aus Zielen, die man erreicht.“
Göteborg – Wo Vergangenheit und Zukunft sich begegnen
Wenn die beiden Trainer am Ende ihrer langen Radreise nach Göteborg rollen, wird für sie ein Kreis geschlossen, der vor über einem halben Jahrhundert begann.
Zwei Jugendfreunde, die einst die Trostrunde gewannen.
Zwei Trainer, die nach 53 Jahren wiederkommen.
Eine A-Jugend, die nun bereit ist, ihre eigene Spur in die Geschichte des Partille Cups zu setzen.
Ein Spieler bringt es am Ende auf den Punkt:
„Die beiden haben ihre Geschichte geschrieben. Jetzt sind wir dran.“
Die Sponsorenpakete:
Private Sponsoren oder Mäzene
Privater Sponsor
Einfach toll, man freut sich, dass man soviel Anerkennung und Unterstützung findet. Danke an alle, die für unsere Sache stehen. Wer selbst zu den Guten gehören will benutzt einfach den folgenden Link:
Spende direkt an die Kinderhilfe
oder bucht ein oder mehrere Sponsorenpakete
Sponsorenpaket "Ich bin dabei!":
Ganz einfach: Spende in beliebiger Höhe (>49,99 €) auf das Spendenkonto der Kölner Kinderhilfe mit dem Zusatz "Zwei Radler bitte!" Aufgabe: einfach machen! (Link benutzen)
Spende direkt an die Kinderhilfe
Sponsorenpaket Wette:
Wetteinsatz: 100 € je Zielankunft
Wir wetten, dass wir nach
4 Tagen in Kiel und nach nach weiteren 5 Tagen in Göteborg sind.
Sollten wir es nicht schaffen, so überweisen wir den Wetteinsatz an die Kinderhilfe, schaffen wir es, so zahlt der Wettpate.
Die Einladung zur After-Tour-Party ist sicher. Außerdem erhalten alle Wetter ein Erinnerungsbild mit individuellen Unikaten.
Aufgabe: Setzen Sie sich mit mir in Kontakt.
Sponsorenpaket Trikot
Natürlich sind wir während der Fahrt radelnde Litfasssäulen. Im Sponsorenpaket Trikot fahren wir im Werbetrikot des Sponsors. Gegen Ende der Fahrt wird sich hoffentlich auch die Trikotgröße geändert haben.(Wir starten in XXL...)
Die Trikotsponsoren erhalten einer Erinnerungsbild am Zielort mit persönlicher Widmung und natürlich gerahmt. Außerdem wird das Trikot auf der After-Tour-Party versteigert und der Erlös dem guten Zweck gestiftet.
Aufgabe: Setzen Sie sich mit mir in Kontakt.
Hauptsponsor
Der Hauptsponsor zahlt für jeden gefahrenen Kilometer 30 Cent. D.h. bei einer geschätzten Gesamtlänge erwartet den Spender eine Spende in Höhe von ca. 330 €. Sollten wir die avisierte Strecke nicht schaffen, so spenden wir die Differenz. Alle Hauptsponsoren erhalten einen ein Erinnerungsbild mit großem Rahmen und werden, sofern der Bedarf besteht auf der Webseite genannt.
Aufgabe: Setzen Sie sich mit mir in Kontakt.
Sponsoring allgemein
Wir suchen für unsere Versteigerung noch Sachspenden.
Aufgabe: Setzen Sie sich mit mir in Kontakt.
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